Über mich
Hi, ich bin Nadine. Mehr Infos über mich und über meine Arbeit gibt es in meiner Vita oder auf meinem Portfolio.

Modevorsätze für das neue Jahr

Obwohl ich niemand bin der sich zu Silvester unrealistische Vorsätze ausdenkt, die dann doch nicht durchgezogen werden, habe ich mir trotzdem für die nahe Zukunft einiges bezüglich meiner Kleidung vorgenommen, Modevorsätze sozusagen. Eigentlich bin ich der Meinung man sollte sich gute Vorsätze immer machen und nicht nur einmal im Jahr. Man kann immer etwas verbessern, ändern oder Neues ausprobieren. Seit einigen Wochen miste ich immer mal wieder meine Klamotten aus, aber irgendwie war das immer nur halbherzig und ohne jegliches Konzept. Der Anlass jetzt eine ernstzunehmende Strategie zu entwickeln ist, dass meine alten Kleiderschränke wirklich alt und unpraktisch sind. Hier also mein Plan:

 

1. Ein neues und gutdurchdachtes Kleiderschranksystem

Das ist bei einer 4m-Wand für den Kleiderschrank gar nicht so einfach! Irgendwann bin ich sogar vom klassischen Kleiderschrankkonzept abgekommen und plane jetzt ein umfangreiches offenes Regalsystem. Dies hat folgende Gründe. Erstens: bei einem 60cm tiefem Schrank bei dem Shirts und Pullover zweireihig einsortiert werden können, verliere ich relativ schnell den Überblick und die Kleidung in der zweiten Reihe kommt so gut wie nie zum Vorschein. Das Regalsystem dass ich plane ist nur 40cm tief und daher kann ich nichts nach hinten räumen. Alles ist sichtbar! Zweitens: aufgrund meiner Stauballergie (zwar nur eine leichte) hasse ich es wenn hinter und zwischen Schränken sich Staubbüschel ansammeln. Mit dem neuen Konzept wird ausser vielleicht ein Wäschesack nichts direkt auf dem Boden liegen oder stehen und daher ist es ziemlich leicht den kompletten Boden zu staubsaugen und zu wischen. Drittens: es ist komplett offen und daher weiss ich immer was ich an Optionen zur Kleiderauswahl habe. Zuerst hatte ich mir einige Sorgen bezüglich des Staubs gemacht aber meine Schwester, die dieses System schon länger benutzt hat mir versichert dass es eigentlich keinen großen Unterschied macht. Vielleicht werde ich noch einen Vorhang davor machen.

 

2. Nur Kleidung besitzen die man wirklich tragen möchte

Eine der wichtigsten Vorsätze ist nur Kleidungsstücke zu behalten oder neu zu kaufen die qualitativ hochwertig sind, die ich wirklich tragen möchte und in denen ich mich wohl fühle. Diesbezüglich befasse ich mich seit einiger Zeit mit dem Zusammenstellen von klassischen Basics und dem Konzept der Kapselkollektionen. Die Basics sollten klar sein, schwarzer Blazer, weiße Bluse und so weiter. Das Prinzip von Kapselkollektionen im eigenen Kleiderschrank ist schon etwas komplexer aber langfristig gesehen gewinnt man viel Zeit. Caroline hat in ihrem Blog Unfancy wirklich eine gute Herangehensweise mit einigen Jahren Erfahrung beschrieben. Vorteile dieses Konzepts ist, dass es Jahreszeiten-basiert ist, man immer weiss was man anziehen soll und einen guten Überblick über vorhandene Kleidung hat. Noch ein Vorteil: man kann alle drei Monate überdenken, unbequemes rauswerfen und neues kaufen.

 

3. Eine richtige Ordnung im Kleiderschrank

Eine ordentliche Person bin ich leider nicht, manchmal habe ich Angst, wenn ich nicht ständig ausmisten würde, wäre ich ein Messie und man müsste mich aus meiner Wohnung freischaufeln. Ordnung ist also etwas, dass nicht lange anhält und in gewisser Weise habe ich mich auch damit abgefunden. Schließlich ist eine Wohnung ja ein „Wohn“-Ort und kein Museum. Trotzdem finde ich neue Ordnungsansätze immer interessant und möchte ausprobieren ob es praktisch und alltagstauglich ist. Meine Mom schwört seit kurzem auf die Methode der Life-Style-Expertin Marie Kondo. Sie hat ein Aufräumsystem für einen minimalistischen Lebensstil entwickelt was eine einheitliche Faltmethode für Kleidung beinhaltet. Minimalismus finde ich gut und erstrebenswert, von der Faltmethode bin ich noch nicht ganz überzeugt. Sicher ist es unglaublich praktisch aber visuell ansprechend finde ich es nicht. Trotzdem werde ich es ausprobieren und vielleicht eine angepasste Art und Weise dieses Konzepts anwenden.

 

4. Den eigenen Kleidungsstil verfeinern

Das ist ein Vorsatz den ich ständig habe und der sicher auch nie ganz abgeschlossen sein wird. Auch wenn man nicht die perfekte Figur hat, kann man sich gut kleiden. Manchmal habe ich das Gefühl ich mache drei Schritte vorwärts und dann wieder zwei rückwärts. Sollte mich trotzdem nicht davon abhalten über meinen Kleidungsstil nachzudenken. Ich mag es gerne klassisch elegant mit wenigen modernen und auffälligen Elementen. Den italienischen Stil für Damenmode mag ich unglaublich gerne. Den experimentellen französischen finde ich interessant aber manchmal etwas zu verrückt. Eine Kombination der beiden ist eine gute Mischung. Meine Mode Ikonen sind zum Beispiel Sofia Loren, Monica Belucci, Dita von Teese und natürlich die Figur Carrie Bradshaw. Es gibt auch einige Stylisten und Blogger deren Stil ich unglaublich gut finde. Es gibt also genug Inspiration. Diese sammle ich fast täglich auf meinen Pinterest Board Style.

Soviel zu meinen Modevorsätze für die nächste Zeit. Was habt ihr euch vorgenommen?

Foto: ikea.de

  • On 10/01/2017

0 Comments

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.